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| Nachrichten - 14.04.04 |
| Frankreichs Parteien geben Ankara
eine Absage |
| Nichts verloren |
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"Die französische Öffentlichkeit will keinen
EU-Beitritt der Türkei." äußerte der konservative
Pariser EU-Abgeordnete Alain Lamassoure.
Vermengt mit diversen politischen, ethischen oder religiösen
Argumenten, tönt es inzwischen aus allen Pariser Parteizentralen
sowie aus Regierungskreisen, dass die Türkei in der EU nichts
verloren hätte.
Selbst die oppositionellen französischen Sozialisten, die
sich stets vom "christlichen und ethnozentrischen Europa-Konzept
der Rechten" abzugrenzen suchten, haben jetzt ihren traditionellen
"laizistischen und multikulturellen Ansatz" über
Bord geworfen. "Derzeit sind die Voraussetzungen für einen
EU-Beitritt der Türkei nicht gegeben", äußerte
aktuell der Chef der Sozialistíschen Partei.
Nach Umfragen stehen knapp 70 Prozent der französischen Bevölkerun
dem EU-Beitritt der Türkei ablehnend gegenüber. Die Parteien
am rechten Rand wollen diese Stimmungslage bei der Europa-Wahl im
Juni in möglichst viele Wählerstimmen umsetzten. Der Chef
der Rechtsaußen-Partei "Front National", Jean-Marie
Le Pen, rundet die 70 Millionen Türken vorsorglich zu "100
Millionen Moslems" auf, die es abzuwehren gelte. Und Ex-Innenminister
Charles Pasqua mit seiner "Sammlungsbewegung für Frankreich"
(RPF) schürt Ängste mit dem Hinweis, das französische
Territorium gehöre aus Sicht der Moslems der "Umma"
also der moslemischen Nation an und sei deshalb muslimisches Missionsgebiet.
Einzig Jacques Chirac habe Zitat seinen "türkischen Freunden"
noch nicht abgeschworen hat. Die Fortschritte Ankaras in Richtung
Demokratie, Menschenrechte und Marktwirtschaft seien nicht wegzudiskutieren,
betonte Chirac erst wieder Ende März in Brüssel.
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Nachrichten
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Rumänien
Die rumänische Regierung beschloss am Mittwoch vergangener
Woche, Familien, deren Brutto-Einkommen monatlich unter 38 Euro
liegt, beim Kauf eines Computers zu unterstützen. 200 Euro
sollen ihnen, wenn sie schulpflichtige oder studierende Kinder haben,
zugeschossen werden. ...
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Ihr seid raus
Mit ihrem Beitritt zur EU am 1. Mai verlieren die zehn neuen EU-Länder
die volle Souveränität über ihre Außenhandel.
Bis dato gültige bilaterale Abkommen mit Nicht-EU-Ländern
sind dann nicht mehr rechtskräftig.
Im Falle Slowenien heißt das, dass die Freihandelsabkommen
mit Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Russland ungültig
werden.
Der Ausweg aus der misslichen Lage ist naheliegend. ...
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Frankreichs Parteien geben Ankara eine Absage
"Die französische Öffentlichkeit will keinen EU-Beitritt
der Türkei." äußerte der konservative Pariser
EU-Abgeordnete Alain Lamassoure.
Vermengt mit diversen politischen, ethischen oder religiösen
Argumenten, tönt es inzwischen aus allen Pariser Parteizentralen
sowie aus Regierungskreisen, dass die Türkei in der EU nichts
verloren hätte.
Selbst die oppositionellen französischen Sozialisten ...
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