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Ein in der Öffentlichkeit noch nicht sehr beachtetes Schwesterprogramm
Galileos titelt sich GMES, das Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachungsprogramm.
Was GMES feststellt, soll von Galileo verwaltet werden. Eine Funktion
von GMES soll sein, Flüchtlingsströme in den armen Regionen
der Welt kontrollierbar zu machen - wohlweislich unter dem Deckmäntelchen
der humanitären Hilfe doch mit der eigentlichen Berechnung,
sich besser organisiert die Flüchtlinge vom Hals zu halten.
Auf der offiziellen Webseite der European Space Agency ESA ist
eine Verlautbarung der Organisation Ärzte ohne Grenzen zu finden.
Sie bedanken sich für die Bereitstellung von topographischem
Kartenmaterial, welches ein besseres Arbeiten für sie ermöglicht.
"Wir sind überzeugt, dass Satellitendaten uns und
anderen humanitären Organisationen helfen kann, Menschen, die
unsere Hilfe brauchen zu unterstützen." schreibt dort
Koen Van de Cauter, belgischer Projektmanager bei Ärzte ohne
Grenzen. Die Gewinnung des Kartenmaterials wird gestützt vom
Satellitenbetriebenen Data User Programme (DUP), dieses wiederum
unterstützt von GSE, einem Schlüsselelement von GMES.
Der gute Name von Ärzte ohne Grenzen wird zwar nicht schwarz
auf weiß in direkten Zusammenhang mit GMES gebracht, der logistische
besteht zweifelsohne. Die moralisch nicht angreifbare und unterstützenswerte
NGO soll auf die ESA abstrahlen.
Nach einigem Telephon Routing von Berlin über Amsterdam nach
Brüssel sprach ich endlich mit einem Mitarbeiter von ÄoG,
der zwar etwas über GMES wusste, allerdings eine Zusammenarbeit
in dem Sinne nicht sieht.
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