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Herr Gusselnikov war bis heute in der psychatrischen Bezirksklinik
Obermain zur Behandlung untergebracht.
Nun wurde der russische Mann aus Estland aufgrund einer Weisung
der Klinikführung entlassen und sollte in das Ausreiselager Fürth
überwiesen werden.
Sein Asylantrag wurde bereits 1997 endgültig abgelehnt.
Da er jedoch seit Ende letzten Jahres selbstmordgefährdet ist,
konnten ihn die deutschen Behörden bisher nicht abschieben.
In diesem Interview geht es um seinen gegenwärtigen Zustand, und
wie es dazu kam, dass einer suizidgefährdeten Person die Extremsituation
eines Ausreiselagers zugemutet wird.
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