Magazin - 15.10.2003
Mehr Neugier und Offenheit für das Baltikum
Baltistik als neuer Studiengang

Zum Wintersemester 2003/2004 wird der neue Studiengang Baltistik an der Universität Erlangen-Nürnberg eröffnet. Er hat Sprachen, Landeskunde und Geschichten von Litauen und Lettland zum Inhalt. Das neue Fach wird zunächst auf einen Erprobungszeitraum von 5 Jahren befristet, aber man hofft auf einen starken Zuspruch.

Ein Fachmann für das Lettische ist schon seit langen Dr. Berthold Forssman aus Berlin. Er ist freier Korrespondent, Redakteur und Übersetzer mit dem Schwerpunkt Nordeuropa, Skandinavien und Baltikum. Er unterrichtet Lettisch an der Humboldt Universität in Berlin, war Herausgeber der Zeitschrift "Baltikum aktuell" und ist auch Autor einer lettischen Grammatik, die 2001 erschienen ist.

Wally Geyermann befragte ihn u.a. zu seiner Einschätzung der lettischen Wirtschaftslage und unserem unausgewogenen Medienberichterstattung über das Baltikum. Die deutschen Medien zeichnen zumeist ein angstbesessenes, misstrauisches Bild von Lettland. Wie sieht Berthold Forssman das?

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Audiobeiträge

Wally Geyermann sprach mit Herrn Dr. Berthold Forssman, Lettland-Fachmann

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