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Zum Wintersemester 2003/2004 wird der neue Studiengang Baltistik
an der Universität Erlangen-Nürnberg eröffnet. Er
hat Sprachen, Landeskunde und Geschichten von Litauen und Lettland
zum Inhalt. Das neue Fach wird zunächst auf einen Erprobungszeitraum
von 5 Jahren befristet, aber man hofft auf einen starken Zuspruch.
Ein Fachmann für das Lettische ist schon seit langen Dr. Berthold
Forssman aus Berlin. Er ist freier Korrespondent, Redakteur und
Übersetzer mit dem Schwerpunkt Nordeuropa, Skandinavien und
Baltikum. Er unterrichtet Lettisch an der Humboldt Universität
in Berlin, war Herausgeber der Zeitschrift "Baltikum aktuell"
und ist auch Autor einer lettischen Grammatik, die 2001 erschienen
ist.
Wally Geyermann befragte ihn u.a. zu seiner Einschätzung der
lettischen Wirtschaftslage und unserem unausgewogenen Medienberichterstattung
über das Baltikum. Die deutschen Medien zeichnen zumeist ein
angstbesessenes, misstrauisches Bild von Lettland. Wie sieht Berthold
Forssman das?
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