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Die Tschechoslowakei als souveräner Staat der Tschechen und
Slowaken wurde 1918 gegründet; damit endete die seit 1526 währende
Herrschaft der Habsburger.
Von 1939 bis 1945 wurde die Tschecheslowakei von Hitlerdeutschland
überfallen und Besetzt.
Im Februar 1948 beginnt die kommunistische Ära.
Den "Prager Frühling" 1968 - die Bemühungen
der Kommunistischen Partei, einen "Sozialismus mit menschlichem
Antlitz" zu schaffen - beendet der Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten
unter sowjetischer Führung.
Nach der "Samtenen Revolution" im November 1989 werden
aufgrund von Autonomiebestrebungen der SlowakInnen die Vorbereitungen
für eine friedliche Trennung der Tschechoslowakei getroffen.
Das Inkrafttreten des Beschlusses zur Auflösung der Tschechoslowakei
ist zeitgleich die Geburt der Tschechischen Republik am 1. Januar
1993.
Bevölkerung: 10,3 Mio.
Seit Juni 2002 ist Regierungspräsident Vladimír Spidla
von den Sozialdemokraten (CSSD), Staatspräsident ist der Ökonom
Vaclav Klaus.
Die Regierungkoalition aus Sozialdemokraten und dem liberalen Bündnis
"Koalice" aus Christdemokraten (KDU-CSL) und Freiheitsunion
(US-DEU) verfügt über eine hauchdünne Mehrheit von
101 der 200 Sitze im tschechischen Parlament.
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