Schwerpunkt - 17.12.2003
Die Tschechische Republik
Ein geschichtlicher Abriss

Die Tschechoslowakei als souveräner Staat der Tschechen und Slowaken wurde 1918 gegründet; damit endete die seit 1526 währende Herrschaft der Habsburger.

Von 1939 bis 1945 wurde die Tschecheslowakei von Hitlerdeutschland überfallen und Besetzt.

Im Februar 1948 beginnt die kommunistische Ära.

Den "Prager Frühling" 1968 - die Bemühungen der Kommunistischen Partei, einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu schaffen - beendet der Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten unter sowjetischer Führung.

Nach der "Samtenen Revolution" im November 1989 werden aufgrund von Autonomiebestrebungen der SlowakInnen die Vorbereitungen für eine friedliche Trennung der Tschechoslowakei getroffen. Das Inkrafttreten des Beschlusses zur Auflösung der Tschechoslowakei ist zeitgleich die Geburt der Tschechischen Republik am 1. Januar 1993.

Bevölkerung: 10,3 Mio.

Seit Juni 2002 ist Regierungspräsident Vladimír Spidla von den Sozialdemokraten (CSSD), Staatspräsident ist der Ökonom Vaclav Klaus.

Die Regierungkoalition aus Sozialdemokraten und dem liberalen Bündnis "Koalice" aus Christdemokraten (KDU-CSL) und Freiheitsunion (US-DEU) verfügt über eine hauchdünne Mehrheit von 101 der 200 Sitze im tschechischen Parlament.

 

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