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Gestern am 9. März siegte die Industrie gegen gewerbliche
Produkt- und Markenpiraten, die der Industrie schon seit Jahrzehnten
das Leben schwer machen z.B. durch Markenjeans-Imitate, günstige
Musik-CD- Kopien oder Nachbauten von Geräten zum Billigtarif.
Ganz nebenbei wurde aber auch den ganz normalen Internetsurfern
gegen das Schienbein getreten, die sich im Internet mit Downloads
versorgen.
Hausdurchsuchungen bei jugendlichen Tauschbörsenbenutzern
und Zahlungsforderungen an die Erziehungsberechtigten in Millionenhöhe
könnten ein Beispiel für die Folgen der gestrigen Abstimmung
über die Richtlinie zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum
sein.
Harri Koch unterhielt sich mit dem freien Autor Stefan Krempl über
die gestrige Abstimmung im EU-Parlament, wo die sogenannte "Richtlinie
über die Maßnahmen und Verfahren zum Schutz der Rechte
an geistigen Eigentum" verabschiedet wurde.
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