Magazin - 24.03.2004
Aktionswoche "Racism - Spot it and Stop it"
Am 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus

Die Vereinten Nationen riefen diesen Tag aus in Gedenken an die 70 ermordeten Demonstrantinnen in Sharpeville in Südafrika von 1960.

United ist der Name eines Netzwerks, das Aktionen gegen Rassismus v.a. auf die europäische Ebene hebt und fokussiert. Sie begleiten und koordinieren die europaweite Aktionswoche gegen Rassismus, die seit gestern bis zum 28.März unter dem Slogan "Racism - Spot it and Stop it", also - Rassismus aufdecken und stoppen - läuft.

An die 580 Gruppen und Organisationen beteiligen sich in 40 europäischen Ländern an dieser Aktionswoche: Diskussionsrunden, Theateraufführungen, Sportfeste, Musikfestivals, Konferenzen, Workshops, Demonstrationen - die Palette der Aktionen und der Beteiligten ist unglaublich breit. Eine komplette Auflistung findet Ihr in der United Homepage unter www.unitedagainstracism.org

Wir sind alle voll von Vorurteilen - sagt Ladislav Durkovic von der Slowakischen NGO People against Racism: "Wir bewerten Menschen nicht nach ihren Handlungen, sondern durch den Blickwinkel unserer Vorurteile."

Rassismus, Diskriminierung und Stigmatisierung sind ein Europaweites Problem, deren Schatten immer schwerer auf der europäischen Gesellschaft lastet, manchmal offensichtlich, manchmal versteckt. Der versteckte, stille Rassismus ist nicht weniger gefährlich als der offensive. Der versteckte Rassismus führt konsequent zu Gewalt und zu offener Diskriminierung. Die Europaweite Aktionswoche gegen Rassismus und 2004 will dies Aufdecken und Stoppen - so lesen wir auf der United Seite.

Wally Geiermann sprach mit Florian, ehrenamtlicher Mitarbeiter des United Büros in Amsterdam.

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Wally Geyermann sprach mit Florian, ehrenamtlicher Mitarbeiter des United Büros in Amsterdam.

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