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Die Vereinten Nationen riefen diesen Tag aus in Gedenken an die
70 ermordeten Demonstrantinnen in Sharpeville in Südafrika
von 1960.
United ist der Name eines Netzwerks, das Aktionen gegen Rassismus
v.a. auf die europäische Ebene hebt und fokussiert. Sie begleiten
und koordinieren die europaweite Aktionswoche gegen Rassismus, die
seit gestern bis zum 28.März unter dem Slogan "Racism
- Spot it and Stop it", also - Rassismus aufdecken und stoppen
- läuft.
An die 580 Gruppen und Organisationen beteiligen sich in 40 europäischen
Ländern an dieser Aktionswoche: Diskussionsrunden, Theateraufführungen,
Sportfeste, Musikfestivals, Konferenzen, Workshops, Demonstrationen
- die Palette der Aktionen und der Beteiligten ist unglaublich breit.
Eine komplette Auflistung findet Ihr in der United Homepage unter
www.unitedagainstracism.org
Wir sind alle voll von Vorurteilen - sagt Ladislav Durkovic von
der Slowakischen NGO People against Racism: "Wir bewerten
Menschen nicht nach ihren Handlungen, sondern durch den Blickwinkel
unserer Vorurteile."
Rassismus, Diskriminierung und Stigmatisierung sind ein Europaweites
Problem, deren Schatten immer schwerer auf der europäischen
Gesellschaft lastet, manchmal offensichtlich, manchmal versteckt.
Der versteckte, stille Rassismus ist nicht weniger gefährlich
als der offensive. Der versteckte Rassismus führt konsequent
zu Gewalt und zu offener Diskriminierung. Die Europaweite Aktionswoche
gegen Rassismus und 2004 will dies Aufdecken und Stoppen - so lesen
wir auf der United Seite.
Wally Geiermann sprach mit Florian, ehrenamtlicher Mitarbeiter
des United Büros in Amsterdam.
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