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1386 entwickelt sich Polen zu dem zu dieser Zeit größten
europäischen Staat, der von der Ostsee bis fast an das Schwarze
Meer reicht. Die Expansion der Nachbarnationen Russland, Preußen
und Österreich führt zu den Teilungen Polens Ende des
18. Jahrhunderts, in deren Folge das Land seine Eigenstaatlichkeit
verliert. Erst 1918 wird Polen als souveräner Staat wiedergegründet.
1939 wird Polen von Nazi-Deutschland und der Sowjetunion überfallen
und besetzt. Die nach dem Krieg etablierte kommunistische Ära
geht 1989 zu Ende, als die Verhandlungen am sogenannten "runden
Tisch" zwischen den bisherigen Machthabern und der Führung
der bereits 1980 gegründeten, unabhängigen Gewerkschaft
"Solidarnosc" zur Gründung pluralistisch-demokratischer
Institutionen führen.
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